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WOHNUNGEN FÜR JUNGE IN NEU LEOPOLDAU

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Wohnbaustadtrat Dr. Ludwig, Bezirksvorsteher Georg Papai
Copyright: PID/Jobst

Wohnkonzepte auf die Bedürfnisse junger WienerInnen zugeschnitten – Bauträgerwettbewerb für das Gebiet in Floridsdorf läuft

„1.000 geförderte Wohnungen, speziell auf die Bedürfnisse der Jungen – Singles, AlleinerzieherInnen, Familien mit Kindern und Jugendlichen –  zugeschnitten, werden auf dem Gelände des ehemaligen Gaswerks Leopoldau errichtet. Wo früher die Gasversorgung für weite Teile Wiens sichergestellt wurde, wird ab 2018 gewohnt und gearbeitet. Mir ist der Bau von geförderten, kostengünstigen, qualitätsvollen, innovativen und ökologisch nachhaltigen Wohnungen für junge Menschen besonders wichtig. Mit diesem innovativen Projekt wird dem jungen Wohnen neben dem bereits vorhanden breiten geförderten Wohnungsangebot für junge Wienerinnen und Wiener entsprochen“, betont Wiens Wohnbaustadtrat Michael Ludwig.

„Floridsdorf erlebt als nachgefragter Wohnbezirk einen erfreulich hohen Zuspruch. Auch für junge Wienerinnen und Wiener – mit und ohne Kinder – ist der 21. Bezirk durch die besonders gute öffentliche Anbindung und die optimale Verbindung von Wohnen, Freizeitgestaltung und Grün- und Erholungsflächen besonders attraktiv. Daher freue ich mich, dass den verschiedenen Wohnansprüchen junger Wienerinnen und Wiener mit innovativen Konzepten für Junges Wohnen in Floridsdorf Rechnung getragen wird“, unterstreicht Floridsdorfs Bezirksvorsteher Georg Papai.

Unter dem Motto „Junges Wohnen´“ ist ein 2-stufiger Bauträgerwettbewerb von der Neu Leopoldau Entwicklungs GmbH (ein Tochterunternehmen der WSE Wiener Standortentwicklung GmbH)  in Kooperation mit dem wohnfonds_wien mit September ausgelobt.

1.000 „junge“ Wohnungen mit insgesamt 75.000 m² Nutzfläche – ein Drittel SMART-Wohnungen, 7-gruppiger Kindergarten, Vernetzung durch Gemeinschaftseinrichtungen und Kommunikationstechnologien

Wien wird älter und jünger werden. Parallel zu dieser demografischen Entwicklung verlaufen gesellschaftliche Veränderungen, die sich auch in den Wohnbedürfnissen der Menschen widerspiegeln und die im geförderten Wiener Wohnungsneubau Niederschlag finden.

Auf dem Gelände des ehemaligen Gaswerks Leopoldau werden 1.000 Wohneinheiten unter dem Motto „Junges Wohnen“ auf insgesamt 9 Baufeldern umgesetzt – drei Baufelder sind für Fixstarter vorgesehen, eines für Baugruppen. Jungem Wohnen wird Familien und AlleinerzieherInnen unter anderem durch einen 7-gruppigen Kindergarten gerecht. Eine Drittel der geförderten Wohnungen sind als besonders kostengünstige SMART-Wohnungen auszuführen.
   Junges Wohnen wird mit gemeinschaftlichen Aspekten (sozialen Treffpunkten) als auch mit kinder- und jugendgerechtem Wohnbau in Verbindung gebracht. Konzeptive Überlegungen und interessante, zeitgemäße Ansätze zu diesen gruppenspezifischen Wohn- und Wohnumfeldbedürfnissen werden im Verfahren ausdrücklich begrüßt. Daneben lauten die Herausforderungen auch:
-  Welche moderne Kommunikationstechnologien im Sinne der Gemeinschaftsbildung und Vernetzung bringen beim Wohnen Vorteile und können diese unterstützen?
- Welche bauplatzübergreifenden Synergien können hinsichtlich kreativer Potentiale bzw. den Bedürfnis nach Mitgestaltung des Wohn- und Wohnumfelds angeboten werden?
­ Innovative thematische Ansätze zum Thema Junges Wohnen werden für das gesamt geförderte Wohnungsangebot, also auch die SMART-Wohnungen, beurteilt.

Junges gefördertes Wohnen in Wien

Wohnbaustadtrat Ludwig betont: „Der geförderte Wohnbau bietet vor allem jungen Wienerinnen und Wiener ein breites, auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnittenes kostengünstiges und qualitätsvolles Angebot. Es reicht von der JungwienerInnen-Aktion bei Wiener Wohnen, über die SMART- und die neuen Gemeindewohnungen, Studierendenheimplätzen bis hin zum neuen JungwienerInnen-Darlehen.“

  • JungwienerInnen-Darlehen
    „Da es für Wohnungssuchende mit geringerem Einkommen zunehmend schwieriger wird, von Banken einen Kredit zu erhalten, wird Anfang 2016 das Grundkostendarlehen des Landes Wien von 110,- Euro auf 200,- Euro erhöht und auch Single-Haushalte mit einem Alter bis 30 Jahre mit ins Boot geholt werden. Das JungwienerInnen-Darlehen entlastet junge Wohnungssuchenden damit deutlich. Sie erhalten so einen noch besseren Zugang zum geförderten Wiener Wohnbau, weil der Eigenmittelanteil keine Hürde mehr darstellt“, macht Stadtrat Michael Ludwig deutlich
  • JungwienerInnen-Aktion bei Wiener Wohnen
    Jährlich vergibt Wiener Wohnen rd. 9.000 bis 10.000 Gemeindewohnungen. Etwa 20 Prozent – also 2.000 – werden an WienerInnen bis 30 Jahren vergeben. Allein heuer wurden bereits über 1.900 Wohnungen an JungwienerInnen bei Wiener Wohnen vergeben.
  • Neue Gemeindewohnungen
    Die neuen Gemeindewohnungen sind die Antwort Wiens auf die steigende Nachfrage nach leistbarem, aber dennoch hochqualitativem Wohnraum. Die Bruttomiete beträgt max. € 7,50/m². In den kommenden fünf Jahren werden 2.000 neuen Gemeindewohnungen auf Schiene gesetzt.
  • SMART-Wohnungen
    Klein, kompakt, kostengünstig. Die ersten SMART-Wohnungen sind bereits ihren Mieterinnen übergeben. 2.800 befinden sich in Umsetzung. Die Eigenmittel betragen max. € 60.-/m², die Miete liegt bei max. €7,50 brutto/m².
  • Studierenden- und Lehrlingsheime
    Jährlich fördert die Stadt Wien den Neubau von rd. 500 Heimplätzen für StudentInnen und Lehrlinge. Für sie sind ebenfalls keine Eigenmittel nötig. In der Miete ist die Möblierung, Reinigung und in der Regel auch der Internetzugang inkludiert.

 

Unter den Haushalten erwerbstätiger junger Frauen und Männer unter 30 Jahren mit Hauptwohnsitz in Wien sind derzeit 46% Singles, 33% Zweipersonenhaushalte (Paare und AlleinerzieherInnen) und 21% Mehrpersonenhaushalte (Haushalte mit Kindern oder WGs). 130.000 Wiener Haushalte mit Hauptwohnsitzmeldung sind so genannte junge Haushalte.

Junges Wohnen - 2-stufiges Verfahren
Der 2-stufige Bauträgerwettbewerb ist von der Neu Leopoldau Entwicklungs GmbH (eine Tochter der WSE Wiener Standortentwicklung GmbH) in Kooperation mit dem wohnfonds_wien mit September ausgelobt. In der ersten Wettbewerbsstufe sind alle TeilnehmerInnen zur Erarbeitung konzeptiver Lösungsansätze für die definierten Aufgabenstellungen aufgerufen. Aus allen eingelangten Beiträgen wählt das Beurteilungsgremium pro Bauplatz eine TeilnehmerIn mit dem konzeptionell interessantesten / besten Projekt aus. Diese/r hat im Rahmen eines daran anschließenden dialogorientierten Entwicklungsprozesses ein Realisierungskonzept für diesen Bauplatz zu erstellen. Das Beurteilungsgremium behält sich dabei vor, für jeden Bauplatz zusätzlich je einen Beitrag als Nachrücker zu nominieren.

Im April 2016 findet die Sitzung der Bauträgerwettbewerbsjury statt. Bewertet werden die Projekte nach dem bestens bewährten 4-Säulen-Modell des geförderten Wiener Wohnbaus- also nach Sozialer Nachhaltigkeit, Qualität der Architektur, Ökonomie und Ökologie. Somit stehen im Früjahr 2016 die Siegerprojekte für 1.000 neue geförderte und damit kostengünstige, hochqualitative Wohnungen für junge Menschen in Wien fest.

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