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Die WSE Wiener Standortentwicklung bearbeitet mehr als 40 Projekte in ganz Wien. Die Geschäftsführer Josef Herwei und Robert Nowak über die Herausforderungen des städtischen Immobilienunternehmens. 


Geschäftsführer Josef Herwei


Geschäftsführer Robert Nowak
Fotos: E. Kelety

 

Die WSE Wiener Standortentwicklung ist ein Tochterunternehmen der Wien Holding und damit der Stadt Wien. Wo liegen Ihre Aufgaben als städtisches Unternehmen?

Josef Herwei: Unsere drei Aufgabengebiete sind die Projektentwicklung, Bauprojektmanagement und Liegenschaftsmanagement. Wobei der Schwerpunkt nicht in der Entwicklung einzelner Immobilien liegt, sondern in der städtebaulichen Entwicklung ganzer Areale. Wir schaffen die Grundlagen für den Bau neuer Stadtteile im Sinne der Wiener Bevölkerung und Wirtschaft. Unser zweiter großer Schwerpunkt ist das Bauprojektmanagement. In diesem Bereich arbeiten wir im Auftrag der Stadt Wien am Ausbau von Infrastrukturprojekten, derzeit in erster Linie im Bildungsbau.

Können Sie uns einen Überblick über die derzeit laufenden Projekte geben?

Robert Nowak: Die WSE bearbeitet mir ihren inzwischen mehr als 50 MitarbeiterInnen derzeit über 40 Projekte in ganz Wien. In den vergangenen sechs Jahren haben wir mit unserem Tochterunternehmen WIP Wiener Infrastruktur Projekt GmbH mehr als 30 Bildungsbauten umgesetzt. Gleichzeitig waren und sind wir in Standortentwicklungen wie in Neu Marx, in Oberlaa, beim Eisring Süd, im Viola-Park, in der Eichenstraße und in Neu Leopoldau tätig.

Warum gibt es dazu einen städtischen Entwickler, das könnten doch auch private Unternehmen machen?

Herwei: Die WSE stellt sicher, dass diese neuen Stadtteile im Interesse der Stadt Wien und damit der Wienerinnen und Wiener sowie dem Wirtschaftsstandort entwickelt werden. Wir agieren nicht rein gewinnorientiert, sondern im Sinne des Allgemeinwohls. Die WSE ist deshalb auch mit Arealen beauftragt, die für private Entwickler zunächst wenig attraktiv sind. Erst mit der entsprechenden städtebaulichen Lösung und der Widmung holen wir private Bauträger und Immobilienunternehmen in die Projekte.

Welche Nutzungen stehen dabei im Mittelpunkt?

Nowak: Aufgrund des hohen Bedarfs ergibt sich derzeit in vielen Projekten die Hauptnutzung Wohnen mit der dazu notwendigen Infrastruktur. Allerdings legen wir auch immer wieder einen Fokus auf die Forschung, auf Technologie oder die Kreativbranche. Als Beispiele fallen mir hier Neu Marx oder die Muthgasse ein, wo wir mit privaten Partnern auch im Bau von Laborgebäuden engagiert waren. Gerade diese Bereiche sind für die Entwicklung einer Stadt und für die Stärkung des Wirtschaftsstandorts essentiell.

Die WSE betreibt auch Liegenschaftsmanagement. Welche Projekte betreuen Sie in diesem Bereich?

Herwei: Als Muttergesellschaft der Wiener Messe Besitz GmbH (MBG) hat die WSE schon seit Jahren große Erfahrung in der Betreuung großer Immobilien. Über das Messe- und Kongresszentrum hinaus betreut die WSE mit ihrem Team die Immobilien Wirtschaftspark Breitensee, Jüdisches Museum Wien, Haus der Musik, das Bürohaus Anschützgasse 1 sowie das Rechenzentrum der Stadt Wien.

     
   

 

DIE PROJEKTE DER WSE

WIP Wiener Infrastruktur Projekt GmbH
Projekte für Wien aus einer Hand

Wien zählt seit vielen Jahren zu den Städten mit der höchsten Lebensqualität und steht regelmäßig an der Spitze internationaler Metropolen-Rankings. Dies ist auch der hervorragenden Infrastruktur zu verdanken, deren konsequenter Ausbau ein besonderes Anliegen der Stadt ist. Die WIP Wiener Infrastruktur Projekt GmbH ist seit Jahren beratend im Bauprojektmanagement ein verlässlicher Partner in der Errichtung von Bildungs- und anderen Infrastruktureinrichtungen. 
 
Die Vorteile für den/die AuftraggeberIn
 
  • Zeitliche und wirtschaftliche Effizienz
  • Minimierung der Schnittstellen
  • Höchste Qualitätsstandards
  • Kontinuierliche Projektentwicklung und –umsetzung
  • Eine AnsprechpartnerIn für alle projektrelevanten Angelegenheiten
 
Geschäftsführung
DI Robert Nowak
Ing. Mag. (FH) Karl Schindelar, MBA
DI Andreas Meinhold
 
Prokurist 
DI Rainer Loos

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