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WIEN MUSEUM: SIEGERPROJEKT GEKÜRT


Copyright: Certov, Winkler + Ruck Architekten
 


Copyright: David Bohmann


Copyright: David Bohmann

Certov, Winkler + Ruck Architekten gewinnen Architekturwettbewerb

Ein „schwebender“ Aufbau, ein multifunktional nutzbarer, verglaster Kubus als einladende Geste zum Karlsplatz hin und vor allem viel, viel mehr Platz für die Daueraustellung und die vielen Sonderschauen: Das ist das Ergebnis des internationalen anonymen Architekturwettbewerbs zur Neugestaltung des Museums der Stadt Wien.

Aus 274 Einreichungen aus 26 Ländern hat die international besetzte Jury den Entwurf des österreichischen Architektenteams Certov, Winkler + Ruck Architekten (Graz, Klagenfurt) zum Siegerprojekt gekürt. Im Zentrum des Entwurfs steht ein schwebender Baukörper, der den bestehenden Haerdtlbau neu in Szene setzt und das Museum zum Karlsplatz hin öffnet. "Es ist ein ebenso naheliegender wie bestechender Gedanke: Die Erweiterung für das Museum kommt aufs Dach", heißt es unter anderem in der Jurybegründung.

Für Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny ist das Siegerprojekt eine "überzeugende, architektonische Lösung für den sensiblen, von historischen Gebäuden geprägten Ort. Der Entwurf stellt eine beeindruckende Verbindung zwischen Alt und Neu her, indem er die denkmalgeschützte Substanz von Oswald Haerdtl respektiert und dabei gleichzeitig mit einer klaren, urbanen und selbstbewussten Architektursprache in die Zukunft weist."

„Lichte Stirn“

„Die Idee ist einfach und einprägsam – und überzeugend gelöst. In einer zeitlichen Stapelung wird der denkmalgeschützte Baukörper des Haerdtl-Gebäudes um eine ‚lichte Stirn’ ergänzt. Von dort aus, von der Terrasse des Wien-Raums, die wie eine transparente Fuge zwischen Alt und Neu inszeniert ist, hat man einen Panoramablick über den Karlsplatz und über weite Teile der Stadt. Als Besucher nimmt man unweigerlich eine Perspektive in der Schwebe ein und kann auf alles zurückblicken, was man vom Wien Museum aus erblickt. Das Wien Museum tritt buchstäblich in einen offenen Dialog mit der Stadt. Eine so schöne, wie funktionell sinnvoll gestalterische Geste“, sagt der Juryvorsitzende, der schweizer Architekt Emanuel Christ, zum Siegerprojekt.

„Ich bin überglücklich über diese Entscheidung. Das Projekt des Architektenteams Winkler, Ruck und Certov ergänzt das Museum auf wunderbare Weise und setzt den Haerdtlbau neu in Szene. Mit der neuen Eingangsfront und dem zum Platz öffnenden Café schafft es eine Architektur der Begegnung“, meint Matti Bunzl, Direktor des Wien Museums.

Urban Renewal am Karlsplatz

Gesucht waren Entwürfe und Lösungen für die Errichtung eines zukunftsweisenden Neubaus unter Einbeziehung des historischen Haerdtl-Gebäudes, der unter dem Gesichtspunkt von „Urban Renewal“ die Möglichkeiten des Standorts optimal verwirklicht. Der Haerdtlbau am Standort Karlsplatz mit seiner derzeitigen Nettonutzfläche von circa 6.900 Quadratmetern diente als Fundament für die Entwicklung. Nach Fertigstellung des Neubauprojekts soll das Wien Museum am Karlsplatz über ca. 12.000 Quadratmeter Nettonutzfläche verfügen. Dafür werden neben einem Aufbau unterhalb des Karlsplatzes Raumflächen geschaffen. In den Obergeschossen und dem abgehobenen Dachgeschoss finden die permanente Präsentation und die Sonderausstellungen ihren Platz. Dawischen entsteht ein Fugengeschoss, in dem der Wien-Raum entsprechenden Platz findet. Dieser ist über den Lift unabhängig vom Museum aus erschlossen und verfügt über eine Terrasse mit Panoramablick über den Karlsplatz.

Das Architektenteam

Mit der Wahl von Certov, Winkler + Ruck Architekten zum Siegerprojekt hat sich ein österreichisches Team gegen große internationale und nationale Konkurrenz durchgesetzt. "Wir sind überwältigt. An der Diskussion über ein Filetstück Wiener Architektur teilnehmen zu dürfen, fordert unseren größten Respekt und Einsatz heraus. Architektur als Kunst des Hintergrundes, als Qualität zu sehen, die vielleicht zurückhaltend, aber umso präziser und stringenter die Basis des Erlebens einer Stadt prägt, war vielleicht der Schlüssel für den Erfolg dieser äußerst sensiblen Aufgabe", erklärt das Siegerteam.

Das Projekt Wien Museum ist die erste Zusammenarbeit der beiden Architekturbüros. Beide eint eine ähnliche architektonische Grundhaltung. Charakteristisch für die Arbeiten von Roland Winkler und Klaudia Ruck sind kräftige und einfache, oft zeichenhafte Auseinandersetzungen mit Kontext, Tektonik, Materialität und Proportion. Unabhängig von der Bauaufgabe beweisen die Architekten große Eigenständigkeit, legen ihr Augenmerk auf hohe handwerkliche Qualität und schaffen ausgewogene, klare Architekturen, für die sie bereits mehrfach ausgezeichnet wurden.

Die nächsten Schritte

Dem Architekturwettbewerb für das Wien Museum Neu folgt ein Verhandlungsverfahren mit den Gewinnern, mit dem Ziel, das Siegerprojekt umzusetzen. Anfang des Jahres 2016 startete die Zürich Versicherung einen geladenen Architekturwettbewerb für das benachbarte Winterthurgebäude. Die Ergebnisse beider Wettbewerbe bilden die Grundlage für das Flächenwidmungsverfahren. 

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