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OBERLAA

In Wien Oberlaa werden nach der Verlängerung der U-Bahnlinie U1 in den kommenden Jahren rund 1.000 neue Wohnungen errichtet. Belebt wird das Areal durch Gastronomie, soziale Infrastruktur und Nahversorgung.

Copyright: Tom Koch/Bespoke Communications, Quellenangabe bereitgestellter Fotos

Oberlaa steht für die meisten WienerInnen vor allem für Erholung. Ein Bad in der Therme Wien, ein Spaziergang im weitläufigen Kurpark und eine herrliche Aussicht Richtung Süden laden ein, hier vor allem viel Freizeit zu verbringen. Doch gleichzeitig mit dem Neubau der Therme Wien und deren Eröffnung im Oktober 2010 hat sich die Stadt entschlossen, weitere Entwicklungsschritte am Areal vor allem südlich des Kurparks zu setzen und hier neuen Wohnraum zu schaffen. Die WSE Wiener Standortentwicklung, ein Unternehmen der Wien Holding, hat ein kooperatives Planungsverfahren durchgeführt, um das Areal entsprechend zu entwickeln.

Leben und Erholung „Am Kurpark“

Südlich des Kurparks werden in den kommenden Jahren rund 1.000 Wohnungen entstehen, ein großer Teil davon unter dem Titel „leistbares Wohnen“. Das Areal „Am Kurpark“ soll durch Sichtbeziehungen und Wege als Teil von Oberlaa empfunden werden und erhält doch auch einen ganz eigenen baulichen Charakter.

Der Platz vor der Therme Wien soll in das Wohngebiet „hineingezogen“ werden, die Erdgeschoßzone am Platz profitiert vom Zugang zum Kurpark und soll wie die restlichen Erdgeschoßbereiche an den übergelagerten Plätzen durch Gastronomie, Handel und Gewerbe belebt werden. Das so genannte „Grüne Band“ soll eine Aktivitätszone für Freizeit und Sport werden, direkt entlang der geplanten Wohnbauten. Das gesamte Wohngebiet wird fußläufig erschlossen, die Zufahrten zu den Tiefgaragen sind am Rand geplant.

Wohnen und arbeiten „An der Kuhtrift“

Wohnen und Arbeiten der anderen Art wird es westlich des Kernareals auf der Liegenschaft „An der Kuhtrift“ geben. Direkt an der Laaer-Berg-Straße und in unmittelbarer Nähe zur neuen U-Bahnstation Oberlaa werden hier Flächen für studentisches Wohnen und andere temporäre Wohnformen entstehen. In den Untergeschoßen ist eine Park&Ride-Anlage sowie eine Parkgarage für BesucherInnen und BewohnerInnen geplant. Die Erdgeschoßzone dieses Bauwerks wird mit Nahversorgung, Gastro- und Gewerbeflächen belebt.

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DI Stefan Sima
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