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Dicht gedrängt: Minister Johannes Hahn mit Vertretern der BOKU und des Bau-Konsortiums Glamas mit WSE-Geschäftsführer Josef Herwei (4. v.l.) beim Durchschneiden des Bandes.
Bild: Newald/BOKU

Neues Kompetenzzentrum für Bio- und Lebensmitteltechnologie eröffnet

24.000 Quadratmeter für universitäre und private Forschung, Entwicklung und Ausbildung auf höchstem Niveau - und das mit direkter Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz: Der Erweiterungsbau für das Vienna Institute of Bio Technology (VIBT) der Universität für Bodenkultur in der Wiener Muthgasse ist fertig.

Nach nur rund zwei Jahren Bauzeit hat die Glamas Beteiligungsverwaltungs GmbH & Co „Alpha“ KEG das Gebäude fertig gestellt. Die Glamas ist ein Konsortium aus BAI Bauträger Austria Immobilien GmbH, Porr Solutions Immobilien- und Infrastrukturprojekte GmbH, Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft m.b.H. WSE, einem Unternehmen der Wien Holding, sowie MAP Bürodienstleistung Gesellschaft mbH, einer Tochter der Vienna Insurance Group. Die BOKU wird im neuen, mit einer Holzfachwerkbrücke über die Muthgasse direkt mit dem Hauptgebäude verbundenen Haus rund 14.000 Quadratmeter selbst nutzen. Den Rest der Fläche belegen Spin-Off-Betriebe aus den Bereichen Biotechnologie und Pharmazie.

„Die Eröffnung dieses Labor- und Bürogebäudes ist ein weiterer Meilenstein für den Forschungsstandort Wien“, freute sich Wissenschaftsminister Johannes Hahn. Das Vienna Institute of BioTechnology (VIBT) sei ein Beleg dafür, dass österreichische Universitäten dank gezielter Schwerpunktsetzungen international reüssieren könnten und Standards in der Grundlagenforschung setzten.

„Das VIBT stärkt den Wissenschaftsstandort Wien enorm, dank seiner Schwerpunkte Biotechnologie und Nanobiotechnologie, Lebensmittel–Gesundheit–Ernährung sowie Wasser–Atmosphäre–Umwelt“, sagte Bürgermeister Michael Häupl anlässlich der Eröffnung des Neubaus. „Besonders positiv ist, dass hier die Wissenschafter der Universität - nun auch räumlich verbunden - eng mit neuen Unternehmen aus der Forschung zusammenarbeiten können. Diese Vernetzung ist wichtig und nützt sowohl der Grundlagen- als auch der angewandten Forschung.“

Das wichtigste für den Start eines Biotech-Unternehmens ist eine adäquate Laborinfrastruktur. Das ZIT Zentrum für Innovation und Technologie, die Technologieagentur der Stadt Wien, ein Unternehmen des Wiener Wirtschaftsförderungsfonds, wird die Anschaffung eines Gerätepools in der BOKU fördern, der den Start-Ups und Spin-Offs zu günstigen Konditionen zur Verfügung stehen wird. Die Höhe der Förderung durch die Stadt wird zehn Millionen Euro betragen. Sie soll noch Ende November im Wiener Gemeinderat beschlossen werden.

„Der Biotechnologiestandort Muthgasse hat sich mit seinen Partnerschaften aus der Industrie zunehmend zum wichtigen Know-How-Zentrum für die biotechnologische Verfahrenstechnik in Lehre und Forschung entwickelt. Hier sind fachverwandte Disziplinen aus Angewandter Mikrobiologie, Nanobiotechnologie, Lebensmittelwissenschaften, Angewandter Genetik, Chemie und Wasserwirtschaft zusammengeführt. Das VIBT der BOKU ist als Think Tank konzipiert und verbindet naturwissenschaftliche Grundlagenforschung mit ingenieurwissenschaftlichen Kompetenzen", sagten der  geschäftsführende Rektor der BOKU, Martin Gerzabek, und Univ. Prof. Hermann Katinger bei der Eröffnungsfeier.

Die räumliche Erweiterung des VIBT wertet den hochattraktiven Standort in der Muthgasse im 19. Wiener Gemeindebezirk weiter auf. „Die Glamas und die WSE verfügen hier über weitere Flächen. Wir sind uns des großen Potenzials dieses Areals bewusst und bei künftigem Bedarf gerne bereit, weitere Erweiterungen für universitäre und wirtschaftliche Nutzer zu bauen“, sagte Josef Herwei, Geschäftsführer der Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft.

Auch der Geschäftsführer der PORR Solutions, Friedrich Gruber, ist vom Erfolg des Standortes überzeugt: “Das Projekt ist für uns als PORR Solutions eine nachhaltige Investition in die Zukunft.“ Durch die langjährige Erfahrung aller an der Glamas beteiligten Unternehmen im Bereich Spezialimmobilien wurde die Erfolgsgeschichte nach der Entwicklung der Bauteile BOKU I und BOKU II am Standort Muthgasse mit dem Neubau des Vienna Institute of BioTechnology fortgesetzt.

Thomas Jakoubek, Geschäftsführer der BAI Bauträger Austria Immobilien GmbH, unterstreicht die gute Zusammenarbeit zwischen der Glamas, der Stadt Wien und der BOKU: „Ich freue mich, dass wir dank aller Beteiligten heute ein bestens funktionierendes Gebäude an seine künftigen Nutzer übergeben können, welches den Standort Muthgasse - neben dem Tech Gate Vienna und der Dr.-Bohr-Gasse - zu einem Center of Excellence machen wird, in dem Wissenschaft und Anwendung, in Form von Spin-Off-Betrieben, an einem Ort vereint werden.“

Die Errichtungskosten des Gebäudes von rund 60 Millionen Euro (netto, ohne Ersteinrichtung) wurden von der Glamas getragen. Die Finanzierung erfolgte mit Eigenmitteln und einem an die Nutzung angepassten innovativen Leasingmodell der UniCredit Bank Austria Leasing. Die Refinanzierung geschieht über Mieten der Universität für Bodenkultur und der Spin-Off-Betriebe.

Das Projekt BOKU BioTech Zentrum Muthgasse wurde 2005 mittels europaweiter Auslobung, Wettbewerb und Verhandlungsverfahren eingeleitet. Die Glamas Beteiligungsverwaltungs GmbH & Co Alpha KEG wurde damals von einer Jury zum Sieger erklärt. Mit der BOKU wurde im September 2006 ein Mietvertrag über rund 60 Prozent der Gesamtfläche des Gebäudes abgeschlossen. 

Rückfragehinweis: 

Mario Scalet
Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft WSE
Mediensprecher
T: +43 1 720 30 50-12
E: mario.scalet@wse.at     

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