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BAUPROJEKT ANSCHÜTZGASSE FERTIG GESTELLT

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Bilder: Romana Fürnkranz

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Das Büro- und Wohnhaus in der Anschützgasse ist eines der ersten Amtshäuser vorwiegend in Holzbauweise.

Die WSE Wiener Standortentwicklung, ein Unternehmen der Wien Holding, errichtete in der Anschützgasse 1 im 15. Wiener Gemeindebezirk ein neues Sozialzentrum für die Stadt Wien. In den obersten Stockwerken entstanden zudem insgesamt zehn Wohnungen. Das Projekt wurde Anfang Juni fertig gestellt. Nach Beendigung der Außenarbeiten kann das Gebäude an die neuen Nutzer übergeben werden.

Sozialzentrum in Holzbauweise

Der Neubau in der Anschützgasse 1 ist eines der ersten Sozialzentren vorwiegend in Holzbauweise. Der Neubau schließt direkt an das bestehende Bürohaus an. Das neue Gebäude, direkt an der Linken Wienzeile wurde ab dem zweiten Obergeschoß in Holzskelettbauweise errichtet. Keller, Erd- und erstes Obergeschoß sind in Beton ausgeführt. 

Im Erdgeschoß wird es - verteilt über das Bestandsgebäude und den Neubau - einen großen Servicebereich für Menschen in schwierigen Lebenssituationen geben. In den Stockwerken eins bis vier werden Büros der MA 40 einziehen. Insgesamt stehen den MitarbeiterInnen der MA40 mehr als 5.000 Quadratmeter Fläche zur Verfügung. Die beiden obersten Stockwerke sind für insgesamt zehn Wohnungen reserviert, die direkt von der WSE vermietet werden. Die Gesamtinvestitionskosten für den Neubau und den Umbau im Erdgeschoß des Bestandsgebäudes belaufen sich auf rund 24 Millionen Euro. 

Die WSE Wiener Standortentwicklung hat bereits viel Erfahrung mit Holzbauten mit öffentlicher Nutzung. Ihr Tochterunternehmen WIP Wiener Infrastruktur Projekt GmbH hat in enger Zusammenarbeit mit der MA56 (Wiener Schulen) sowie der Baudirektion der Stadt Wien in den vergangenen Jahren zahlreiche Bildungsbauten in Holzbauweise umgesetzt.

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