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DIE PROJEKTE DER WSE

OBERLAA

In Wien Oberlaa werden nach der Verlängerung der U-Bahnlinie U1 in den kommenden Jahren rund 1.000 neue Wohnungen errichtet. Belebt wird das Areal durch Gastronomie, soziale Infrastruktur und Nahversorgung.

Copyright: Tom Koch/Bespoke Communications, Quellenangabe bereitgestellter Fotos

Oberlaa steht für die meisten Wiener vor allem für Erholung. Ein Bad in der neuen Therme Wien, ein Spaziergang im weitläufigen Kurpark und eine herrliche Aussicht Richtung Süden laden ein, hier vor allem viel Freizeit zu verbringen. Mit dem Neubau der Therme Wien und deren Eröffnung im Oktober 2010 hat sich die Stadt entschlossen, weitere Entwicklungsschritte am Areal vor allem südlich des Kurparks zu setzen und hier neuen Wohnraum für die Wienerinnen und Wiener zu schaffen.

Die in die Jahre gekommene Kurhalle wurde ebenso geschleift wie das alte Kurmittelhaus und die seit mehreren Jahren leerstehende ehemalige AUA-Zentrale. Mit der Entscheidung, die U-Bahnlinie U1 ab 2017 bis Oberlaa zu verlängern, hat die Stadt Wien einen weiteren, wichtigen Grundstein für die Entwicklung gelegt. Die WSE Wiener Standortentwicklung, ein Unternehmen der Wien Holding, führt jetzt ein kooperatives Planungsverfahren mit drei Planerteams und Experten aus den Bereichen Städtebau, Landschaftsplanung und Verkehrsplanung durch. 

Leben am Kurpark

Südlich des Kurparks werden in den kommenden Jahren rund 1.000 Wohnungen entstehen, ein großer Teil davon unter dem Titel „leistbares Wohnen“. Das Areal „Am Kurpark“ wird durch Sichtbeziehungen und Wege als Teil von Oberlaa empfunden. Diese Beziehungen gilt es zu stärken. Die Kombination der horizontalen Platzfolgen und der vertikalen Gebäudehöhestaffelung ergibt ein Spiel von unterschiedlichen Raumsequenzen. Enge und Weite lösen sich ab, die Gasse wird zum Platz und wieder zur Gasse, es entstehen Aus- und Durchblicke. Es entsteht ein eigener baulicher Charakter für das Quartier, der identitätsstiftend wirkt.

Der Platz vor der Therme Wien wird in das Wohngebiet „hineingezogen“, die Erdgeschosszone am Platz profitiert vom Zugang zum Kurpark und soll wie die restlichen Erdgeschossbereiche an den übergelagerten Plätzen mit wohnfremden Nutzungen wie Gastronomie, Handel und Gewerbe belebt werden. Das so genannte Grüne Band wird eine Aktivitätszone für Freizeit und Sport, direkt entlang der geplanten Wohnbauten. Das gesamte Wohngebiet wird fußläufig erschlossen, die Zufahrten zu den Tiefgaragen sind am Rand geplant.

Arbeiten und Wohnen der anderen Art wird es westlich des Kernareals auf der Liegenschaft „An der Kuhtrift“ geben. Direkt an der Laaer-Berg-Straße und in unmittelbarer Nähe zur neuen U-Bahnstation Oberlaa werden hier Flächen für studentisches Wohnen und andere temporäre Wohnformen entstehen. In den Untergeschoßen ist eine Park&Ride-Anlage sowie eine Parkgarage für Besucher und BewohnerInnen geplant. Die Erdgeschoßzone dieses Bauwerks wird mit Nahversorgung, Gastro- und Gewerbeflächen belebt.

Eine Mischnutzung aus Bildung, medizinischer Rehabilitation und sozialer Infrastruktur ist für das Areal östlich des Kurparks am Ende der Fontanastraße denkbar.

Nach dem Abschluss des kooperativen Planungsverfahrens wird die Stadt Wien die Flächen entsprechend widmen. Mittels qualitätssichernder Verfahren werden die besten architektonischen Lösungen umgesetzt.

Am 31. Mai und 01. Juni 2016 hatten Anrainerinnen und Anrainer des Areals die Möglichkeit sich im Rahmen einer Ausstellung der WSE und der MA 21 über die zukünftigen Projekte zu informieren. Mehr als 300 Personen kamen zu der 2-tägigen Informationsveranstaltung um persönliche Gespräche mit Fachplanerinnen und Fachplanern zu führen.
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DI Stefan Sima
LSE Liegenschaftsstrukturentwicklungs GmbH

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GUTE TÖNE IN DEN BAULÜCKEN

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