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c KAV, 2007

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Gottfried von Preyer

Die Stadt Wien realisiert ein europaweit vorbildliches neues Gesundheits- und Krankenhauskonzept.

Neue, überschaubare Einheiten und Geriatrische Zentren entstehen, die Entscheidung für den Neubau eines Krankenhauses im 21. Bezirk ist gefallen. Damit wird die spitzenmedizinische Versorgung Wiens weiter verbessert. Die "alten" Liegenschaften werden neu und nachhaltig genutzt.

Mit zwei wichtigen Nachnutzungsprojekten ist die WSE beauftragt. Das Gottfried von Preyer'sche Kinderspital in Favoriten wird ins Kaiser-Franz-Josef-Spital transferiert. Die WSE erarbeitet für das Areal ein standortadäquates Nachnutzungskonzept.
 

Die Liegenschaft ist ideal situiert: gleich daneben entsteht mit dem "Monte Laa" eine neue City in the City (Erlebnispark, Wohnungen, Einkaufszentrum, Lokale und Büros) mit dem großen, von der australischen Landschaftsarchitektin Martha Schwartz konzipierten Park Monte Laa. Der "Böhmische Prater", Wiens wohl ursprünglichstes "Entertainmentcenter", liegt gleich daneben. Ebenso wie der Laaer Berg, eines der größten Naherholungsgebiete Wiens.

Über Gottfried von Preyer
Gottfried von Preyer (1807 bis 1901) war ein österreichischer Komponist, Dirigent, Direktor des Konservatoriums der Gesellschaft der Musikfreunde Wien und Domkapellmeister von St. Stephan in Wien.

Schon als Kind beherrschte er Klavier, Orgel, Violine und erlernte dann das Spielen von Blasinstrumenten. Preyer studierte 1828 bis 1834 Generalbass, Kontrapunkt und Komposition, wurde 1839 selbst Professor für Harmonielehre und Komposition am Konservatorium. Von 1844 bis 1849 fungierte er als dessen Direktor.

Preyer war 1844 bis 1876 Vizehofkapellmeister der Wiener Hofkapelle , 1846 bis 1862 Hoforganist und von 1853 bis 1901 Domkapellmeister von St. Stephan. Als Anerkennung für sein musikalisches Wirken wurde er 1894 in den Adelsstand erhoben.

Er war Kunstsammler, vorwiegend kaufte er zeitgenössische französische Bilder, besaß aber auch Werke bedeutender Maler wie Hans Holbein, Rembrandt van Rijn, Peter Paul Rubens und Anthonis van Dyck.

Im Laufe seines Lebens verfasste Preyer über 600, nur vereinzelt gedruckte Kompositionen von geistlichen und weltlichen Musikstücken: 4 Requien, 5 Te Deums, etwa 25 Messen, Hymnen und Responsorien, Orgelwerke, Symphonien, Streichquartette und Lieder. Namentlich bekannt sind das Oratorium "Noah" und die Opern "Walladmor", "Die Freymannshöhle" und "Amaranth". Seine Kompositionen geistlicher Musik zählen noch heute zum gängigen Repertoire der Kirchenmusik.

Die Historie des Gottfried von Preyer'schen Kinderspitals
Das Gottfried von Preyer'sche Kinderspital geht auf den 1901 verstorbenen Komponisten und kaiserlichen Rats Gottfried von Preyer zurück.

Während des Ersten Weltkriegs wurde das Preyer´sche Kinderspital dem Wiener Garnisonsspital angeschlossen und konnte erst nach Kriegsende seiner eigentlichen Bestimmung als Krankenhaus für Kinder zugeführt werden.

Im Frühjahr 1945 musste das Spital wegen Bombenschäden geschlossen werden, konnte aber am 1. Juli des gleichen Jahres als "Gottfried von Preyer'sches Kinderspital" wieder geöffnet werden.

Die Erzdiözese Wien übergab 1955 das Spital in das Eigentum der Stadt Wien. Zwischen 1974 und 1975 mussten sich die Herz-Jesu-Schwestern wegen Personalmangel aus dem Spitalsdienst zurückziehen. An ihre Stelle trat weltliches Pflegepersonal.

In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Preyer'sche Kinderspital immer wieder aus- und umgebaut, so dass ein Maximalstand von 300 Betten erreicht wurde. Um auch Begleitpersonen von stationär aufgenommenen Kindern ein Nächtigen im Spital zu ermöglichen, musste der systemisierte Bettenstand bis zum Jahr 2000 auf 130 Betten reduziert werden. Bis zum Jahr 2006 sank diese Zahl weiter auf 82. Nunmehr wird es geschlossen und transferiert.
 

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