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MARXBOX

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Die WSE und die S+B Gruppe AG setzen mit der Errichtung der MARXBOX in St. Marx gemeinsam ein wichtiges Projekt um.

Technologiezentrum Marxbox
 
Die Stadt Wien ist der Technologie- und Forschungsstandort in Österreich. Besonders kräftig hat sich die Life Science-Branche entwickelt. Bereits 140 Unternehmen sind in den Bereichen Biotechnologie, Pharma, Medizintechnik und spezialisierte Zulieferer tätig. Einer der wichtigsten Bausteine im dichten Biotech-Netzwerk aus privaten Forschungsstätten und Universitäten ist das Vienna Biocenter (VBC) in der Stadtentwicklungszone St. Marx. Hier sind über 1.000 WissenschafterInnen und rund 700 Studierende aus über 40 Nationen tätig.
In unmittelbarer Nachbarschaft des Vienna Biocenter errichtet nun die Wien Holding durch ihr Tochterunternehmen WSE (Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft) gemeinsam mit der S+B Gruppe AG die so genannte MARXBOX, eine neue Technologieimmobilie, mit Labors und Büroflächen speziell für Unternehmen aus dem Biotechbereich.
 
"Innovative Immobilien für innovative Unternehmen: Mit der Marxbox setzen wir unsere Strategie fort, durch die Bereitstellung maßgeschneiderter Immobilien perfekte Rahmenbedingungen für Unternehmen aus Forschung und Entwicklung zu schaffen. Der Bau solcher Immobilien ist neben dem internationalen Standortmarketing sowie den zahlreichen Förderprogrammen für Unternehmen und Projekte einer der wichtigsten Faktoren für den Erfolg Wiens als Technologiestandort. Unser Ziel ist es, Wien zur Forschungshauptstadt Mitteleuropas zu machen. Die MARXBOX ist ein weiterer wichtiger Baustein auf diesem Weg", erklärte Finanz- und Wirtschaftstadträtin Vizebürgermeisterin Mag.a Renate Brauner beim Spatenstich für die MARXBOX.

Die MARXBOX wird auf einem 1.400 Quadratmeter großen Grundstück, das sich auf dem Areal des ehemaligen Schlachthofes in St. Marx befindet, gebaut. In dem mehrgeschossigen Gebäude sind Labor- und Büroräumlichkeiten mit einer Gesamtfläche von 7.200 Quadratmeter vorgesehen. Nach der Fertigstellung der Immobilie im Jahr 2010 werden hier rund 450 Menschen arbeiten. Brauner nahm den Spatenstich gemeinsam mit Dipl.-Ing. Rudolf Schicker, Stadtrat für Stadtentwicklung und Verkehr sowie dem Bezirksvorsteher des 3. Bezirks, Erich Hohenberger vor.

Entwicklung des Areals auf dem alten Schlachthof St. Marx

"Für die Stadtplanung ist es wichtig, dass sich der Standort St. Marx im Sinne der Vorgaben des Stadtentwicklungsplans nachhaltig weiterentwickelt. Nach der erfolgreichen Ansiedlung des Vienna Biocenters stellt die Erweiterung in Form der MARXBOX einen weiteren wichtigen Meilenstein in der Nutzung des Schlachthof-Areals dar. Davon erwarte ich mir auch zahlreiche positive Impulse für die Entwicklung der Nachbargrundstücke - von der Unterbauung der A23 über die Nutzung des Fleischmarktareals bis hin zu den Medienprojekten rund um das Media Quarter Marx", erläuterte Planungsstadtrat DI Rudi Schicker bei der Spatenstichfeier. Bezirksvorsteher Erich Hohenberger betonte die Wichtigkeit der zielgerichteten Entwicklung des Gesamtareals für den 3. Bezirk.

Labors und Büros für 450 Arbeitsplätze

Die MARXBOX wird nach Plänen des Architektenteams Petrovic & Partner errichtet, das aus einem Architektenwettbewerb als Sieger hervorgegangen ist. Die große Herausforderung für die Architekten bestand darin, das nur 13 Meter breite, aber 100 Meter lange Grundstück optimal zu nutzen. Die Pläne der Architekten sehen einen architektonisch stark gegliederten Baukörper vor, der das denkmalgeschützte Portierhäuschen des alten Schlachthofes genauso in die Gestaltung einbezieht wie das historische Stiertor.

Funktional aufgeteilt ist das Gebäude in zwei Untergeschoße für Garagenplätze, Lagerräume und die Gebäudetechnik. Das Erdgeschoß sowie das erste und zweite Obergeschoß sind für Laborflächen reserviert. Im dritten und vierten Obergeschoß sowie im Dachgeschoß werden die Büros untergebracht. Die Grundrisse der einzelnen Etagen sind modular aufgebaut und ermöglichen größte Flexibilität beim Innenausbau. Das Gebäude zeichnet sich außerdem durch seine zukunftsorientierte und nachhaltige Bauweise aus: Photovoltaik, außen liegender, individuell verstellbarer Sonnenschutz und die Baukernaktivierung zur Fassadentemperierung tragen maßgeblich zum Klimaschutz und zum Energiesparen bei. Zusätzlich sind Dachgärten mit einer Fläche von insgesamt 100 m2 geplant, die von den Mietern selbst gestaltet werden können. Auch das Regenwasser wird genutzt: Es wird gesamme t, in einen Speicher geleitet und zur Bewässerung einer neuen auf dem Areal geplanten Parkanlage verwendet.

Nach der Fertigstellung im Jahr 2010 werden in der MARXBOX 450 Menschen in den Labors und Büros forschen und entwickeln. Die Bauarbeiten selbst sichern rund 200 Arbeitsplätze. Die Gesamtinvestition in das Projekt beträgt 14 Millionen Euro.

Neuer Park für noch mehr Lebensqualität am Arbeitsplatz

Die neue 3.000 m2 große Parkfläche wird gegenüber der MARXBOX liegen und ist von der Rinderhalle, dem T-Center und dem SOLARIS-Gebäude begrenzt. Das Grundstück ist als Grünland/Erholungsgebiet gewidmet und steht im Besitz der WSE, die den Park in Zusammenarbeit mit den Wiener Stadtgärten (MA 42) errichtet. Gestaltet wird der Park vom Gartenarchitekten Dipl.-Ing. Karl Grimm, der seinem Gestaltungskonzept in Anlehnung an die Nutzung des Geländes als Schlachthof den Arbeitstitel "Bloodstream" gegeben hat. Der neue Park wird bis zum Frühjahr 2009 fertig gestellt.

WSE und die S+B Gruppe AG: zwei erfolgreiche Partner

Die MARXBOX wird in einem Public Private Partnership-Projekt von der Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft WSE, die zum Wien Holding Konzern gehört, gemeinsam mit der S+B Gruppe AG errichtet. Damit wird die optimale Einbindung der Interessen des Bezirks und der Stadt Wien sichergestellt.

DI Reinhard Schertler von der S+B Gruppe AG sieht insgesamt ein großes Entwicklungspotential in St. Marx: "Wir investieren hier insgesamt rund 100 Mio. Euro, aufgeteilt in mehrere Bauetappen. Vor der MARXBOX haben wir hier mit dem Bürokomplex SOLARIS begonnen. SOLARIS mit 9.000 m² Büroflächen und 100 Garagenplätzen wird in Kürze den Mietern übergeben und ist bereits komplett vermietet."

Enormes Potenzial für Wirtschaft und Stadtentwicklung

Das Gebiet auf dem und rund um den ehemaligen Schlachthof in St. Marx ist einer der wichtigsten innerstädtischen Wirtschaftsstandorte. In den letzten Jahren hat die Stadt Wien gemeinsam mit privaten Investoren auf dem Schlachthofareal Projekte wie das T-Center oder das MEDIA QUARTER Marx mit dem Filmstudio realisiert. Um das gesamte Areal in den nächsten Jahren rasch zu entwickeln und die einzelnen Großprojekte auf Basis der Vorgaben des Stadtentwicklungsplanes optimal aufeinander abzustimmen, wurde die WSE-Geschäftsführerin Monika Freiberger mit der Gesamtkoordination der Immobilienprojekte in St. Marx betraut. "Mit dem jetzigen Startschuss für den Bau der MARXBOX und den künftigen Erweiterungsflächen ist es uns gelungen, einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Standortentwicklung in St. Marx zu leisten. Gemeinsam mit der Stadt Wien werden wir dieses Areal mit höchster Priorität zu einem mulifunktionellen Standort f&uu l;r die Life Sciences, die Informations- und Kommunikationstechnologien sowie die Medienindustrie entwickeln", so Freiberger.

Wien: Top-Standort für Forschung und Entwicklung

Die MARXBOX ist ein Beitrag, um den Wissens- und Forschungsstandort Wien konsequent auszubauen. Denn Forschung und Entwicklung bedeuten Wirtschaftswachstum, hochwertige Arbeitsplätze und steigende Lebensqualität. In einem Schulterschluss von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik wurde deshalb 2007 die Wiener Forschungs-, Technologie- und Innovationsstrategie ("Wien denkt Zukunft") vorgestellt. Sie hat zum Ziel, Wien bis 2015 als Forschungshauptstadt Mitteleuropas zu verankern. Die Voraussetzungen dafür sind ausgezeichnet: Schon heute ist Wien als Forschungsstandort und als Stadt des Wissens im internationalen Vergleich sehr gut aufgestellt. Rund 35.000 Menschen arbeiten bereits in der Forschung, mehr als 40 Prozent der österreichweiten Forschungsausgaben werden in Wien getätigt. Mit einer Forschungsquote von 3,13 Prozent hat Wien bereits das Barcelona-Ziel überschritten und liegt deutlich über dem österreichischen Durchschnitt (2, 3 Prozent). Mehr als zwei Milliarden Euro werden in Wien für Forschung und experimentelle Entwicklung ausgegeben - 40 Prozent davon vom öffentlichen Sektor, 35 Prozent von den Unternehmen und 25 Prozent der Ausgaben kommen aus dem Ausland. 20 Prozent der österreichweit angemeldeten Patente kommen aus Wien. Wiener Forscherinnen und Forscher sind im Ausland gefragt und umgekehrt ist es für internationale Top-Leute ein guter Schritt auf der Karriereleiter, in Wien zu forschen. Allein in den Wiener Kompetenzzentren beträgt der Internationalisierungsgrad 30 Prozent.

Eckdaten Marxbox:

Baubeginn: September 2008
Fertigstellung: Ende 2010
Nutzung: Labors und Büroflächen als Erweiterung des Vienna Biocenter
Gesamtinvestitionssumme: ca. 14 Mio. Euro
Grundstücksfläche: 1.418 m²
Bruttogeschossfläche: ca. 8.500 m²
Nettofläche: Gesamt: ca. 7.200 m²
Nettofläche über Niveau:
ca. 5.700 m²
Bruttorauminhalt: ca. 30.000 m³
Zahl der PKW-Stellplätze: 33

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